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Geschichte

Die Gesellschaft Sedlecký kaolin a. s. ist der direkte Nachfolger der Gesellschaft Zettlitzer Kaolinwerke AG, die bereits im Jahre 1892 die Schutzmarke „Zettlitzer Kaolin“ („Sedlecký kaolin“) registrieren ließ.

1892

Gründung

Die erfolgreiche Kaolinförderung in der Karlsbader Region und die im Aufschwung befindliche Porzellanindustrie initiieren das Entstehen der Gesellschaft Zettlitzer Kaolinwerke AG.

11.11.1892

Schutzmarke
Registrierung der Schutzmarke „Zettlitzer Kaolin“ („Sedlecký kaolin“).

1892 – 1912

Übernahme der Konkurrenz

Die Gesellschaft wächst und übernimmt die älteren Kaolinproduzenten – die Firmen Zebisch & Pfeiffer, Lorenz, Mottl.

1924

Internationaler Standard
Auf dem IUPAC-Kongress in Kopenhagen wird „Zettlitz Ia“ zum internationalen Standard für Kaolin erklärt. Die registrierte Marke überdauert alle nachfolgenden Änderungen der Organisation und der Eigentümer.

1927 – 1938

Neue Werke
Die sich entfaltende Gesellschaft erwirbt weitere Werke insbesondere im benachbarten Sachsen. Im Jahre 1938 besitzt sie bereits neun Lagerstätten, zehn Schlämmwerke, zwei Ziegelwerke, eine Kohlegrube sowie eine Porzellanfabrik (Merklín).

1945

Verstaatlichung
Kaolinwerke werden nationalisiert und mit weiteren Rohstofflieferanten bilden ein Nationalsunternehmen. Ein bedeutender Teil der Förderung erfolgt im Untertageabbau. Die Reorganisierung führt zur Aufteilung der Produktion in 7 Betriebsteile - Sadov, Božièany, Hlubany, Skalná, Provodín, Støeleè und Sedlecké doly (Zettlitzer Gruben).

1972

Modernisierung
Die Kaolinherstellung wird modernisiert und das Produktangebot wird um Maleranstriche und Stuckputz erweitert. Der Untertageabbau wird eingestellt und es wird ein neues Schlämmwerk in Božièany eröffnet.

1990 – 1993

Privatisierung
In Anknüpfung an die politischen Veränderungen in der Tschechoslowakei teilt sich das staatliche Unternehmen in  eingenständige Betriebe. Bei Privatisation im Jahre 1993 wird Keramické suroviny, Božièany, spol. s r. o. gegründet.

1995

Rückkehr zur Tradition
Die Firma wird in eine Aktiengesellschaft transformiert und kehrt als Fortsetzer der ursprünglichen Firma in direkter Reihenfolge zur historischen Bezeichnung Sedlecký kaolin a.s. zurück. In der Kaolinproduktion wird eine hochintensive supraleitende magnetische Separation eingeführt.

1997 – 1999

Neue Betriebe
Sedlecký kaolin a. s. wird um die Gesellschaft Prototypa a. s. in Brünn, die sich mit der Entwicklung von Waffen und dem Verkauf der Produkte von Sedlecký kaolin befasst, den Betrieb Únanov zur Herstellung von Kaolin, den Betrieb PKZ – Užitková keramika a. s., Poštorná mit Orientierung auf die Herstellung von Bau-, Chemie-, Garten- und Kanalisationskeramik sowie um den Betrieb Keramika Tøemošná mit ähnlicher Produktionsorientierung erweitert.

2003 – 2005

Neue Produkte
Im Betriebsteil Sadov wird die Produktion gebrannter Kaoline aufgenommen. Der neue Betriebsteil in Božièany bringt eine Katzenstreu auf den Markt und im Betrieb Poštorná läuft die Produktion von Sanitärkeramik an.

2006 - 2007

Neue Betriebe
Sedlecký kaolin a. s. erweitert die Anzahl ihrer Betriebsteile um das Werk Loket und erwirbt neue Zeolithlagerstätten.

2008

Modernisierung
Einführung der modernen ultrafeinen Mahltechnologie.
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